Tod der Zimmerstunde: Welche ­­Konse­quenzen haben unterschiedliche Arbeitszeit­modelle für einen B

Aktualisiert: 18. Nov.

Fachkräftemangel, immer weniger Lernen­de, Ab­wanderung von guten Mitarbeitenden, demotivierte Angestellte – mit diesen Themen befassen sich ­Führungskräfte in der Hotellerie und Gastronomie. Zentral stellen sich zwei Fragen: Wie komme ich zu neuen Mitarbeitenden? Wie behalte ich sie?


Nach intensiver Recherche steht fest: Geht man auf die Mitarbeitenden ein und passt die Arbeitsbedingungen deren Be­dürfnissen an, so bleiben sie motiviert und loyal. Die Produktivität steigt. Zudem kann man sich als attraktiven und innovativen Arbeitgeber positio­nieren und so einfacher Mitarbeitende rekrutieren. Besonders was Arbeitszeitmodelle betrifft, haben Hotel­lerie und Gastronomie Entwicklungspotenzial. Was passiert also, wenn man die Arbeitszeitmodelle anpasst? Welche Konsequenzen hat das für einen Betrieb? ­Welche Nachteile bringt die ­Veränderung mit sich? Kann jeder Betrieb die Zimmerstunde abschaffen?


Acht Arbeitszeitmodelle

In der Diplomarbeit findet man Antworten auf all diese Fragen und noch vieles mehr. Der Fokus liegt auf acht Arbeitszeitmodellen. Es werden Vor- und Nachteile der Ar­­beitszeitmodelle und Anwenderbeispiele von verschiedenen Betrieben aufgezeigt. In der umfassenden Recherche zum Ist-Zustand der Schweizer Hotellerie kommt Christian Burkhard zum Schluss, dass es einen ­grossen Handlungsbedarf in der Branche gibt. Die Arbeit begnügt sich nicht mit der Analyse. Der Autor präsentiert anregende Handlungsempfehlungen und ein eigenes Modell, das abgestimmt ist auf die Bedürfnisse aller Stakeholder – mit einem Fazit: Diese Diplomarbeit geht der Zimmerstun­de an den Kragen.


Die Stiftung Hans Schellenberg, unter Verwaltung der VDH - Vereinigung diplomierter Hoteliers-Restaurateure, hat diese Arbeit veröffentlicht, um sie der Branche zur Verfügung zu stellen. Für einen kleinen Unkostenbeitrag von CHF 20.- kann sie im VDH-Shop bezogen werden: www.shop.vdh.swiss




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