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Da möchte ich in 10 Jahren sein … Deborah Stephan


Deborah Stephan ist seit Juli «Dipl. Hôtelières-Restaur-atrices HF». Sie hat ihr Studium an der SHL erfolgreich abgeschlossen. Anfangs August übernahm die 27-Jährige, die in Zürich das Gymnasium angeschlossen hatte, die -operative Verantwortung für das Restaurant Lux im Zürcher Kongresshaus. Erste berufliche Erfahrungen und Praktika machte sie in London im Privat Dining Club von Anton -Mosimann, auf dem Kreuzfahrtschiff MS Europa oder im Four Seasons Resort auf Costa Rica.


Aus der Hotelfachschule Luzern nehme sie vor allem das Netzwerk und die Erfahrungen aus den Praktika mit. Da habe sie Positives und Negatives erlebt, vor allem wie man mit den Mitarbeitenden umgegangen sei. Die Wertschätzung aller Mitarbeitenden ist ihr ein spezielles Anliegen. Mit ihren Arbeitgebern hatte sie immer Glück, hörte jedoch von Kolleginnen und Kollegen anderes.


Von der Führung und den Gästen fordert sie persönliche Wertschätzung ein. Führungskräfte müssten den Mitarbeitenden den Rücken stärken, wenn sie nicht angemessen behandelt würden. Und die Gäste sollten eigentlich wissen, wie man sich verhält. Den Mitarbeitenden Vertrauen zu schenken und die abteilungsübergreifende Unterstützung zu fördern, sind grundlegende Aufgaben, denen sie als Führungskraft nachkommen will.


Neben dem Engagement in Hotel ist es ihr Wunsch, politischen Einfluss auf die Bedingungen der Branche nehmen zu können. Auch wenn das Management eines Hotels oder Restaurants sehr zeitaufwändig sei, müssten Führungskräfte der Politik stärkere Priorität einräumen. Für die Branche sieht sie noch grosses Potenzial. Mit innovativen und attraktiven Arbeitsbedingungen könne die hohe Fluktuation verringert werden. Dazu gehöre auch die Lohn-Thematik. An der SHL hätten sie gute «Lohn-Technik-Modelle» behandelt. Allerdings habe sie im Alltag eine Diskrepanz zu den Modellen festgestellt. In diesem Feld wünscht sie sich in der Ausbildung mehr Realitätsnähe.


Sie hat keine genaue Vorstellung, wo sie in 10 Jahren stehen möchte. In ganz weiter Zukunft würde sie gerne ein kleines Boutique-Hotel führen. Es sollte ein Hotel, ein Austauschort für Menschen aus Kunst und Kultur sein. Wo könnte dieser Ort sein? Da ist sie ganz offen.

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