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Österreich verzichtet ab Anfang März auf fast alle Corona-Beschränkungen

Österreich hebt fast alle Corona-Beschränkungen ab 5. März auf. Ab diesem Zeitpunkt bleibe nur noch eine Maskenpflicht in bestimmten Bereichen bestehen, kündigte die Regierung am Mittwoch in Wien an.



Veranstaltungen seien dann wieder ohne Einschränkungen möglich, die Sperrstunde falle und Nachtgastronomie werde erlaubt. «Wir haben die Pandemie noch nicht überwunden», warnte Kanzler Karl Nehammer (ÖVP). Aber angesichts der stabilen Lage in den Kliniken seien diese Öffnungsschritte jetzt möglich. Zugleich werde Österreich seine Strategie der Gratis-Massentests ändern. Die für die Bürger kostenlosen Tests hatten nach Behördenangaben bisher 2,6 Milliarden Euro an Steuergeld gekostet.


Erste Erleichterungen ab 19. Februar


Bereits ab 19. Februar soll in der Gastronomie, bei Veranstaltungen, in Seilbahnen und in Sportstätten statt der 2G- wieder die 3G-Regel gelten, sagte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne). Seit dem 12. Februar gilt im Handel bereits nur noch die Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske – zuvor galt hier die 2G-Regel.


Auch die Einreise werde deutlich erleichtert mit der dann geltenden 3G-Regel für Geimpfte, Genesene und Getestete (gültig ebenfalls ab 19. Februar). Das jetzige Infektionsgeschehen ermögliche «ein würdiges Frühlingserwachen aus einem eingefahrenen Krisenmodus», sagte Mückstein.


Sommer fürs Impfen nutzen

Die Lage im Herbst könne sich aber wieder verschärfen, mahnte der Minister. Deshalb müsse der Sommer fürs Impfen genutzt werden. Die Impfpflicht stehe nicht zur Disposition, so der Minister. Die Impfquote der Gesamtbevölkerung in der Alpenrepublik lag zuletzt zum Stand 14. Februar bei 73,2 % (zweifach geimpft), 76,1% sind mindestens einmal geimpft, den Booster haben 55,4 % erhalten.


Quellen; dpa, Ahgz

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