«HOTELIER»- INTERVIEW MIT ANDREA SCHERZ, INHABER «GSTAAD PALACE»

«DANK RESERVEN WERDEN WIR DIE KRISE ÜBERLEBEN»

Andrea Scherz führt in der dritten Generation das weltberühmte und geschichtsträchtige «Gstaad Palace» im Berner Oberland. Ein legendäres Luxushaus, das in «normalen Zeiten» vor allem von wohlhabenden Gästen aus aller Welt frequentiert wird. Wie erlebt «Palace»-Hotelier Scherz die Krise?

Andrea Scherz, wie geht es Ihnen?

Mir persönlich geht es recht gut, aber die Krise hinterlässt tiefe Spuren in unserem Hotel. Seit über einem Jahr befinden wir uns im Krisen- oder Ausnahmezustand. Unglaublich!

 

Sie leben ja vor allem von ausländischen Gästen.

Ja, der Anteil Ausländer im «Gstaad Palace» liegt bei 80 Prozent. Unser Hauptmarkt ist total eingebrochen, da die Amerikaner, Engländer, Franzosen und andere Interkontinental-Gäste gar nicht mehr richtig reisen konnten.

 

Hotels, die in der Vergangenheit vor allem auf den Schweizer Markt ge- setzt haben, stehen jetzt sehr gut da …

… ja, das stimmt, deshalb müssen auch wir in der Schweiz aktiver werden.

 

Wie war denn die wichtige Wintersaison 2020/21?

Der Umsatz lag bei minus 60 % zum Vorjahr. Das schlechteste Szenarium ging von minus 75 % aus. So gesehen können wir «glücklich» sein, dass wir minus 60 % erreicht haben. Bei minus 75 % hätten wir das Hotel schliessen müssen.


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