Im Gespräch mit Anna Hug, Mitglied der Geschäftsleitung HUG Backwaren AG

DAS WUNDER DER WALLISER HEIDA–WEINE

Es gibt keine bessere Zeit, um in die Tiefe unserer Weinkultur einzutauchen, deren Wurzeln tief in unserer Geschichte verankert sind. Wir sind ein ganz spezielles, kleines Weinland im Herzen Europas, dessen Weine oftmals önologische Raritäten sind. Wie etwa die Heida-Weine derSt. Jodernkellerei in Visp.


Wahrscheinlich sind zahlreiche Weinliebhaber auf dem Weg in die Ferien schon an ihm vorbeigefahren – ohne es zu wissen. Denn der spektakulärste Rebberg der Schweiz befindet sich unweit von Visp und

kann einfach vom Zug aus betrachtet werden, wenn man Richtung Zermatt oder Saas-Fee fährt. Steil steigt er zum Himmel empor bis auf eine Höhe von 1150 Meter über Meer. Hunderte von Stützmauern haben die Steilhänge in kleine Rebgärten verwandelt, die oft nicht grösser als zwei

Leintücher sind. Und hier wird Wein kultiviert? 

 

Heida – und nicht Chasselas

Natürlich, denn die Südlage des Hanges in der trockensten Gegend der Schweiz und die grossen Steinflächen der Mauern machen den Rieben bis in den Spätherbst zu einer Wärmekammer, die den Trauben die nötige Reife verleiht. Bei den Trauben ist nicht etwa von der Walliser Hauptweissweinsorte, dem Chasselas, die Rede, sondern vom Heida, einer lokalen Spezialität, die ich vor allem dank Madelaine Gay, der Grande Dame du Vin Suisse, kennengelernt habe. Sie war meine Mentorin in Sachen autochthone Trauben. Mit ihr habe ich eine Weinkollektion aus ebensolchen Trauben lanciert.


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